KulTour-Frauen in Wuppertal

Ene Besuch im Zoo….

KulTour-Frauen im ZooDer Mai-Ausflug der Frauen on KulTour führte uns nach Wuppertal. Mit dem Zug angereist, stiegen wir gleich am Bahnhof Oberbarmen in die Schwebebahn um. Erstaunlich, wie viele von uns noch nie damit durch das Tal der Wupper geschwebt waren!  Da ich in Wuppertal groß geworden bin, konnte ich alle im Streckenverlauf über interessante Dinge informieren.

Wer weiß schon, woher der Begriff „der Betrieb ist über die Wupper gegangen“ stammt? Man muss, um einen Insolvenzantrag im Amtsgericht zu stellen, in das auf einer Wupperinsel gelegene Gerichtsgebäude über eine Brücke, also über die Wupper gehen.

KulTourfrauen im ZooUnsere Fahrt führte uns – natürlich staufrei – zügig bis zum Stadion Zoo. Im „Alten Kuhstall“ erwartete uns schon ein nett gedeckter Mittagstisch und wir konnten uns gut gestärkt zum Zoo aufmachen. Unsere Zooführerin Katrin, die Assistentin des Zootierarztes, erwartete uns bereits. Bei ihr konnte man erleben, was Begeisterung für den Beruf bedeutet. Jedes Tier, ob groß oder klein liegt ihr am Herzen und zu allen konnte sie uns ausführlich berichten. Eine Freude, die sich auf die Zuhörer überträgt. Ganz zum Schluss kam das absolute Highlight: Der Besuch bei den Elefanten. Erst konnten wir  – nur durch ein massives Gitter getrennt- das tägliche Bad des Elefantenbullen mit Ganzkörperdusche und Fußwäsche beobachten. Dann durften wir das Elefantenhaus durch den Personaleingang betreten und das erst am Tag zuvor geborene Elefantenbaby Mola bewundern. Es war schon anrührend, den „Winzling“ von ca. 100 kg wohlbehütet im Kreis seiner Familie zu sehen. Die Pressevorstellung des Neugeborenen fand übrigens erst am nächsten Tag statt…

Die Schwebebahn brachte uns sicher wieder zum Bahnhof zurück, auch wenn sie sich auf der Rückfahrt zum Entsetzen einiger wesentlich schwungvoller in die Kurven legte. Bis auf ein paar wenige Regentropfen hatten wie –wie bisher fast immer- schönstes Ausflugswetter. Vielleicht stimmt es ja doch mit dem Sonnenschein und den reisenden Engeln?

Fotos/Text: Bärbel Schröter

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