Gemeindebrief 81 erschienen – Presbyteriumswahl

Der aktuelle Gemeindebrief wird in den kommenden Tagen in den Haushalten unserer Gemeindeglieder verteilt.

Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist dieses Mal
“Gemeinde mit Dir – Presbyteriumswahl”

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Gemeinde mit Dir – Presbyteriumswahl – Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Dieses „Angedacht“ zu schreiben fällt mir nicht leicht. – Ich bin jetzt 22 Jahre Pfarrer in unserer Gemeinde und habe mehrfach Presbyteriumswahlen miterlebt und organisiert. Dieses Mal ist das erste Mal, dass wir auch im Gemeindebezirk Niederaußem-Glessen keine Wahl haben werden.

Damit eine echte Wahl stattfinden kann, müssen mehr Gemeindeglieder für das Presbyterium kandidieren, als Plätze zu besetzen sind. In beiden Gemeindebezirken sind 7 Presbyterstellen zu besetzen. – In beiden Gemeindebezirken gibt es nur so viele Kandidierende wie Plätze zu besetzen sind – nämlich jeweils sieben. Im Gemeindebezirk Niederaußem-Glessen sah es so aus, als hätten wir wieder eine Wahl. Aber dann sind leider kurzfristig Kandidaten abgesprungen.

– und für die beiden Mitarbeiterpersbyterstellen gibt es nur eine Kandidatin. – Das passiert in immer mehr Gemeinden: eine echte Wahl findet nicht statt. In der Folge gelten die Kandidierenden dann als gewählt.
Ich finde diese Entwicklung zutiefst problematisch. Wir sind als evangelische Kirche stolz darauf, dass sich unsere Leitungsstruktur wirklich konsequent von unten heraufbaut. Alle 4 Jahre wählen die Gemeindeglieder das Gremium, das ihre Gemeinde leitet. Wenn dieses Instrument nicht genutzt wird, geht ein wichtiges Stück demokratische Kultur in unserer Kirche verloren.

Wir haben viele engagierte Gemeindeglieder angesprochen, ob sie nicht Interesse haben, sich als Kandidat / Kandidatin aufstellen zu lassen. Die Gründe für Absagen sind vielfältig und nachvollziehbar: berufliche  Eingespanntheit, ehrenamtliches Engagement an anderer Stelle, private Belastungen usw. Und wir sind heilfroh, dass sich diejenigen, die kandidieren, mit ihren Kompetenzen und mit Herzblut einbringen. – Diejenigen, die in den nächsten vier Jahren unsere Gemeinde leiten werden, stellen sich in diesem Gemeindebrief vor. – Und natürlich gibt
es die Hoffnung, dass im Laufe der nächsten vier Jahre noch ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin auf die noch offene MitarbeiterPresbyterstelle nachberufen werden kann.

Ihr Pfarrer Thorsten Schmitt

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