Gemeindebrief 77 erschienen – Erwartungen

Gemeindebrief 77 - ErwartungenDer aktuelle Gemeindebrief wird in den kommenden Tagen in den Haushalten unserer Gemeindeglieder verteilt.

Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist dieses Mal
“Erwartungen”

Sie haben den “Brief an die Gemeinde” nicht erhalten? Dann melden Sie sich bitte im Gemeindebüro, damit Ihre Adresse überprüft werden kann. Sie finden den aktuellen Gemeindebrief aber auch in den Informationsständern unserer Kirchen oder hier als Download.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Worte oben schrieb Dietrich Bonhoeffer zum Jahreswechsel 1944/45, wenige Monate vor seiner Hinrichtung im darauffolgenden April. Es sind Worte, die vielen Menschen seither hilfreich waren und es bis heute  sind – bei allem, oft bangem Fragen beim Blick auf die Zukunft. Die zentrale Erwartung soll sein: Gott wird da sein, uns zur Seite, für uns da. Und das gewiss auch im neuen Kalenderjahr 2019. Die Adventszeit, mit der das  Kirchenjahr dem neuen Kalenderjahr zuvorkommt, sie macht genau diese Erwartung ausdrücklich: dass Gott da sein wird, uns zur Seite und für uns da. Da begegnet uns Jesus, in dem sich diese Erwartung auf anfänglich-endgültige  Weise erfüllt, und damit auch weiter ihre Berechtigung hat. Mögen die konkreten Erwartungen stets auch ganz verschiedene sein, ihre Mitte sollen sie doch immer in dieser einen Erwartung haben: Gott wird da sein, uns zur Seite, für uns da; dabei braucht es Offenheit dafür, dass Gottes Gegenwart, Geleit und Hilfe auch ganz anders  aussehen können, als wir uns das vielleicht vorweg vorzustellen vermögen. So ist da am Anfang das Kind in der Krippe (vom „gott gerneklein“ spricht der Schweizer Dichterpfarrer Kurt Marti), so ist da am Ende der Mann am Kreuz, dem kein Dunkel zu dunkel. Mögen wir Gott selbst erwarten! Er lässt uns nicht allein. Eine gesegnete Zeit voll solcher Erwartung, und eine interessante Lektüre des „Briefes an die Gemeinde“ wünscht Ihnen

Pfr. Bertenrath

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.